Samstag, 16. Dezember 2017

Meine erste challenge

Im August diesen Jahres habe ich bei Facebook eine Einladung von Handi Quilter Germany gelesen, an einer "challenge" teilzunehmen.
 
Gesucht wurden 24 Teilnehmer/innen. Jeder bekam ein weihnachtliches Stückchen Stoff zugesandt, alle unterschiedlich. Daraus sollte jeder etwas zaubern, ganz nach eigenem Geschmack.
 
Vom fertigen Werk sollten bis Mitte November Fotos eingesandt werden mit einer Beschreibung, wie man den Stoff umgesetzt hat.
 
Daraus hat Handi Quilter einen Adventskalender gemacht. Jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember wird auf der facebookseite von Handi Quilter eins dieser 24 Werke vorgestellt.
 
Da ich ja nun nicht immer die Schnellste bei solchen Dingen bin und hin und her überlegen muss, ob ich mitmachen soll oder nicht, war mein favorisierter Stoff schon weg. Für mich blieb dann noch dieser Stoff übrig:


Ein Tannenbaum und ein Nikolausstiefel, der Hintergrund bestand aus Hexagons.

Mein erster Gedanke: ja klar, super, ich mach was mit Hexagons (oder heißt der Plural Hexagone ?).
Aber mir fiel einfach nichts Schönes ein. Tischläufer oder Wandbehang mit Hexagons? Nee!
Also, erstmal wieder vertagt, schließlich war ja noch gaaanz viel Zeit.
Ende September habe ich mir das Stoffstück dann in aller Ruhe angesehen. Und irgendetwas störte
mich. Ich wusste erst nicht, was genau. Aber dann: der Baum war ja gar nicht geschmückt, keine
Kerzen, keine Kugeln, kein Glanz. Und der Nikolausstiefel war leer! Nichts Süßes, was heraus
schaute.
Zuerst hab ich mich gefragt, warum das so ist. Aber dann kam mir der Gedanke, wann das so ist:
Ganz kurz vor dem Heiligen Abend! Und ich erinnerte mich auf einmal an genau diesen Moment in
meiner Kindheit. Den Nikolausstiefel hatten wir Kinder längst schon leer gegessen. Der Baum stand
am Tag vor Heiligabend schon im Wohnzimmer, war aber noch nicht geschmückt. Und wir durften
das Zimmer ab jetzt nicht mehr betreten.
Und dann wusste ich, was ich nähen wollte: ein heimlicher, neugieriger und vorfreudiger Blick ins
Wohnzimmer.
 
 
 
Mein kleiner Wandquilt besteht aus 3 Teilen, um einen gewissen 3D Effekt zu erhalten. Die Tür auf
der rechten und der Türrahmen auf der linken Seite überlappen den Zimmerausschnitt. Der Quilt ist
35 cm breit und 32 cm hoch.
Den Weihnachtsbaum habe ich appliziert. Als Tapete habe ich den roten Hexagonhintergrund des
Stiefels verwendet. Der Hexagonhintergrund des Baums gab nicht viel her. Daraus habe ich die
Gardinen über dem Fenster angedeutet.
Den Stiefel habe ich ausgeschnitten, verstürzt und mit Vlies verstärkt. Den Kranz für die Zimmertür
habe ich aus Birkenzweigen gebunden.
 
 
 
Die Tür war für mich die eigentliche Herausforderung. Ich habe mich für einen ganz leicht
gemaserten Stoff entschieden. Die Streifen für die Kassetten an der Tür habe ich appliziert und ganz
bewusst ein bisschen fransig gelassen, um den Eindruck von etwas rauhem Holz zu erzielen. Dann
habe ich die Kassetten freihand gequiltet, oder besser „genähmalt“. Da bin ich aber noch ein
absoluter Anfänger.
 
 
 
Als Türgriff dient ein uralter Messingknopf aus Omas Knopfdose.
Ja und dann der Baum. Ich hab ihn nur ein wenig grün gequiltet. Und dann musste einfach ein
bisschen Glanz drumherum! Denn so ist es für mich bis heute: Sobald der Baum im Wohnzimmer
steht, dann fängt der Raum an zu leuchten und zu duften, selbst wenn noch gar kein Baumschmuck
dran ist. Dann ist Weihnachten schon ganz nah!
 
 
 
Dies war meine allererste „quiltige Challenge“. Es hat mir richtig Spaß gemacht. Und ich freu mich
jetzt so über meinen kleinen Weihnachtsquilt!
 
Danke, dass ich mitmachen durfte.
 
Und schaut doch mal bei Facebook vorbei, was die anderen Teilnehmer/innen gezaubert haben. Es sind soo schöne Sachen dabei!
 
 
Liebe Grüße
Claudia


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Geschafft!

Uups! So lange nicht gepostet ...!
 
Aaaber, wenn ich mir meinen letzten Post so durchlese, bin ich stolz. Ich hab's nämlich geschafft.
Mein Medaillon - Quilt vom bernina-blog ist tatsächlich fertig, sogar schon seit Mitte Oktober ...

Er ist so riesig geworden, dass ich meine 2 Männer brauchte, um ihn für das Foto zu halten:



 
 
Jetzt muss ich ihn "nur" noch quilten ...
 
Liebe Grüße
 
Claudia

Mittwoch, 25. Januar 2017

Was haben Fitnessstudios und BOMs gemeinsam?

Ganz einfach: beide haben im Januar jede Menge hochmotivierter Teilnehmer!
 
Wenn man aktuell im Netz, vor allem in der Nähszene unterwegs ist, begegnen einem überall BOMs, Quilt-Alongs, Sew-Alongs, Gemeinschaftsnähprojekte. Sowohl in der Bloggerwelt, als auch bei fb.
 
Ich für mein Teil würde gerne überall mitmachen, aber ich kenn mich ja! Im Januar fange ich begeistert an, Februar geht auch noch, aber dann ...
 
Die Tage werden länger, man geht wieder raus. Also wird im März die Anleitung abgespeichert, vielleicht kann ich ja im April beim sprichwörtlichen Aprilwetter zwei Monate abarbeiten ...
 
Im Mai vergisst man, die aktuelle Anleitung abzuspeichern, im Juni fragt man in der fb-Gruppe, ob einer vielleicht dran gedacht hat und spätestens im Juli ist es sowieso egal.
 
Dann schafft man es nicht mehr, alles nachzuholen, die Anleitungen irgendwoher zu bekommen, und überhaupt ...
 
Und außerdem dauert es ja kein halbes Jahr mehr, und dann fängt ein neuer BOM an.
 
Aber dann!
 
Und an dem Punkt bin ich aktuell. Ist ja wieder mal Januar.
 
Diesmal habe ich mir viele der o.g. Aktionen angesehen und schnell gewußt: Nee, das ist nix für'n ganzes Jahr, zumindest nicht für mich.
 
Aber der hier, der hat's mir angetan: Medaillon-Quilt auf dem Bernina-Blog.
 
Warum?
1.Ich wollte immer schon mal einen solchen Quilt nähen.
2. Die einzelnen Arbeitsschritte kann man jederzeit ansehen.
3. Im Juli kommt schon der letzte Schritt.
 
Und als zusätzliche Motivation habe ich mir diesmal sogar extra Stoff dafür gekauft.
 
Hier also der aktuelle Stand der Dinge:
 
Meine Stoffauswahl




 
 
Übrigens: in die Muckibude gehe ich auch, seit Mitte letzten Jahres und nicht erst seit diesem Januar.
 
Liebe Grüße
 
Claudia

Andere BOMs findet Ihr teilweise auch beim creadienstag

Donnerstag, 5. Januar 2017

Sowas kommt von sowas!

Das war mein diesjähriger, falsch, letztjähriger Stand auf dem Weihnachtsmarkt im Viersener Rathausmarkt.



Vor 2 Tagen rief mich eine Reporterin an, der mein Stand gefallen hat. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch und daraus entstand der folgende Artikel, der heute veröffentlicht wurde:
 
 
Damit habe ich gar nicht gerechnet, und irgendwie freu ich mich total!
 
Liebe Grüße
 
Claudia