Dienstag, 23. September 2014

Jetzt strickt sie auch noch . . .

Ich brauche Abwechslung. Ich kann nicht über Wochen immer nur an einer Sache arbeiten.
 
Deswegen habe ich immer mehrere Projekte gleichzeitig in der Mache. Und deswegen sieht's in unserem Wohnzimmer manchmal recht chaotisch aus.
 
Also hab ich mir gedacht, verpackst du halt deine Projekte ganz nett, für's Auge.
 
Das "Wolldascherl", das in ganz vielen Bloggerhaushalten daheim zu sein scheint, finde ich wunderhübsch . . .
 
Aber, ehrlich gesagt, auch unpraktisch. Auf den ersten Blick hielt ich die Öse in der Seite für eine geniale Idee. Aber wenn sich dann doch mal das Knäuel irgendwie verheddert, muß ich immer den Faden abreißen, weil ich ja weder das Knäuel noch das Gestrickte durch die Öse bekomme.
 
Und ich weiß nicht wieso, aber bei mir verheddert sich das Ganze nun mal von Zeit zu Zeit.
 
Also habe ich mir diese Tasche für mein Strickzeug genäht:







 
 

Der Schnitt ist eigentlich die Kosmetiktasche aus dem Buch "Meine Tasche mein Design" von Miriam Dornemann. Allerdings habe ich ihn etwas vergrößert.
 
Bei diesem Schnitt muß ich den Wollfaden nicht durch die Öse ziehen, kann jederzeit das ganze Strickzeug heraus nehmen und trotzdem die Öffnung oben so zuziehen, dass sie den gleichen Effekt wie eine Öse hat.
 
 


 
 
 
Auf die Taschenklappe mußte einfach diese Katze mit dem Wollknäuel. Quasi "in Memoriam" an unsere beiden Kater Max und Moritz. Sie sind seeehr alt geworden, aber schon lange nicht mehr bei uns.
 
 

 
 
Und genauso haben unsere Kater immer vor meiner Wolle gesessen, kurz vor ihrer Attacke.
 
Die Stickdatei ist übrigens ein Freebie von hier.
 
Und da ja heute wieder Dienstag ist, wandert mein Strickzeug to go zum creadienstag, zu meertje und zur Sammlung Taschen und Täschchen.
 
Liebe Grüße
 
Claudia
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 21. September 2014

Zum letzten Mal . . .

. . . in ihrer Schulzeit ist die Lieblingstochter auf "großer Fahrt".
 
Jetzt heißt es nicht mehr Klassenfahrt, sondern Stufenfahrt und ist quasi die Abschlußfahrt in der Schule.
 
Das Ziel ist Prag. Gestern Abend ging es los mit dem Reisebus über Nacht.
 
Wie im Flieger durfte jeder einen Koffer und ein Handgepäckstück mitnehmen.
 
Und da Eulen ja immer noch total angesagt sind, habe ich gestern noch schnell ein Mädchengedönstäschchen genäht, für all das, was Mädchen bei so einer Gelegenheit halt so mitnehmen (müssen).
 
Innen ist das Täschchen mit Wachstuch gefüttert, so für alle Fälle.



 
 
 
Na denn, gute Reise, kommt heile wieder, und vor allem: genießt die Zeit!
 
Liebe Grüße
 
Claudia
 
Und rüber damit zur Linksammlung Taschen und Täschchen.

Dienstag, 16. September 2014

Ragtime Taschen

Ich liiiieeeebe diese Technik : Ragtime.
 
Hier habe ich Euch ja schon mal eine Patchworkdecke in dieser einfachen Technik gezeigt.
 
Und jetzt also Taschen:
 
 
 
 
 
 
 
Eine Bekannte hatte meine uralte Ragtime Tasche gesehen, die ich schon bald 10 Jahr mit mir herumschleppe. Sowelche wollte sie für ihre beiden großen Töchter auch haben. Aber gerne doch. Nun müssen sie nur noch gefallen.
 
Im Grunde geht diese Technik ratzfatz. Wenn nur das Schnippeln der Kanten nicht wär ; )
 
Und damit bin ich dann endlich mal wieder beim creadienstag und bei Meertje dabei, und erstmalig bei Taschen und Täschchen.
 
Liebe Grüße
 
Claudia
 

In eigener Sache ...

Kennt Ihr das auch???

In meinem Leben (also im richtigen, analogen Leben, nicht hier in der Bloggerwelt) habe ich mit Menschen zu tun, die sind erst zufrieden, wenn sie alles über jeden wissen und am liebsten auch alles kontrollieren können. Argwöhnisch beobachten sie alles, was andere haben, bekommen und auch machen oder tun. Und wehe, es hat ein anderer vermeintlich mehr Erfolg und bekommt mehr Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung . . .

D.h. eigentlich sind diese Menschen nie zufrieden.

Da ich im richtigen Leben diesen Menschen nichts privates oder persönliches mehr erzähle, wird offensichtlich das Internet zur Information (oder soll ich besser sagen zur Kontrolle) genutzt. Ich wurde mal an einem Mittwoch gefragt, was ich denn am Vortag gemacht hätte, schließlich sei ich nicht beim creadienstag dabei gewesen! Hallo?!
 
Wenn man sich als Blogger die Statistikdaten seines Blogs ansieht, kann man ziemlich genau erkennen, mit welchen Einträgen Besucher auf dem Blog landen. Daraus lassen sich im Einzelfall auch Rückschlüsse ziehen, wer auf dem Blog landet.
 
Und wenn man sich ein bißchen mit der Funktionsweise von Facebook beschäftigt hat, dann lässt sich auch erkennen, wer von den "Nichtfreunden" dort stöbert.
 
Ich habe sehr lange überlegt, wie ich damit umgehen soll. Leider kann ich diese Menschen nicht meiden. Sie ansprechen ist sinnlos. Das haben viele andere Gesprächsversuche mit ihnen schon bewiesen.
 
Als erste Reaktion habe ich  nun sehr lange nicht mehr gebloggt. Denn ich habe bei meinen letzten Einträgen hier und bei Facebook immer im Hinterkopf gehabt: "Ah, jetzt bietest du deinen Stalkern wieder Futter . . . ! Was die wohl wieder draus machen?!"
 
Dabei gibt es auf meiner ganz privaten facebookseite, die mit meinem Blog gar nichts zu tun hat, sowieso öffentlich nichts über mich zu lesen.
 
Ich war sogar drauf und dran, einen komplett neuen Blog zu starten. Aber je mehr ich nachgedacht habe, umso mehr kam ich zu dem Schluß: Bist du eigentlich bescheuert?! Alles Blödsinn! Dies ist ein Nähblog, mein Nähblog mit wenigen, aber mir wichtigen Lesern. Und was ich hier schreibe und zeige, kann alle Welt sehen und lesen, meinetwegen auch diese Kontrollfreaks in meinem Leben. Und so gleichgültig wie mir diese Menschen inzwischen sind, so egal ist es mir inzwischen auch, was sie mit den vermeintlichen Informationen aus dem Netz über mich für sich machen.
 
Also dann, weiter geht's!
 
Liebe Grüße
 
Claudia