Montag, 31. März 2014

Zu Hause die Große....

.... aber in ihrem Freundeskreis ist die Lieblingstochter die Kleine, die Jüngste.
 
Deswegen wird sie in dieser Runde gerne "das Küken" genannt.
 
Und als ich jetzt die Osterdateien bei Kirsten's freebiechallenge gesehen habe, dachte ich sofort an ein T-shirt mit Appli für meine "Große".
 
Also vorsichtig nachgefragt: "Möchtest du vielleicht mal wieder was Selbstgemachtes
zum Anziehen von Mama?"
 
Diesen ungläubigen Gesichtsausdruck, gepaart mit blankem Entsetzen kann ich Euch gar nicht beschreiben. Aus dem Alter sind wir ja nun seit ewigen Zeiten raus: selbstgenähte Klamotten. Ja geht's noch?!
 
Aber als ich ihr meine Idee genauer erläutert habe, da fand sie sie sogar "ganz süß"!
 
Von den Appli-Küken gefiel uns beiden das mit den Flügeln nach oben besser, sieht irgendwie fröhlicher aus.
 
Aber da die Tochter ja ein Hühnchen und kein Hähnchen ist, hab ich beim Sticken einfach kurzerhand den Kamm weggelassen.
 
Als Stoff für die Appli habe ich in meiner "Sentimentalitätenkiste" gekramt. Das Lieblings-Halstuch von einst, das ihre Oberteile immer so halbwegs vor zerknüsten Löffelbiskuits und ähnlichem bewahrt hat, dieses Halstuch musste jetzt dran glauben. Hach!
 

 
 
 
 
 
 
 
(Das T-shirt ist übrigens ein Kauf-Shirt.)
 
Und das es keine Fotos am lebenden Objekt gibt, das versteht Ihr sicher ;)
 
(Obwohl sie sich, glaube ich, ehrlich über das fertige Teil gefreut hat.)
 
So, nun flattert dieses Küken noch ganz schnell auf den letzten Drücker zu Kirsten rüber.
 
Habt alle eine schöne Frühlingswoche!
 
Liebe Grüße
 
Claudia

Dienstag, 25. März 2014

Kissenfüllungen selber machen - "maßgeschneidert"

In den letzten Tagen sind hier Kissenhüllen entstanden.








Und wenn ich Kissen nähe, dann passen in den seltensten Fällen fertige Füllungen zum Kaufen hinein.
 
Deswegen mache ich mir meine Füllungen immer selber, ganz einfach und ich zeig Euch heute mal wie:
 
Ihr braucht dünnes Volumenvlies und legt es doppelt aufeinander, etwas größer als die Kissenhülle:


 
 
Dann schneidet Ihr mit dem Rollschneider die überstehenden Ränder ab:
 
 
 
Achtet dabei darauf, dass das Lineal ein wenig über den Hüllenrand übersteht, damit Ihr nicht aus Versehen die Hülle kaputt schneidet. (Ich weiß, wovon ich rede!)
 
 
Das Ganze sieht dann so aus:
 



 
 
 
Dann werden die beiden Vliesplatten einfach zusammengenäht und eine Öffnung zum Befüllen gelassen:











(Also ich nähe normalerweise schon mit der richtigen Garnfarbe, aber hier habe ich extra dunkles Garn genommen, damit man auf den Fotos was erkennt.)
 
Jetzt geht's ans Ausstopfen. Die abgeschnittenen Ränder kommen schon mal als erstes rein.




Aber halt! Zuerst wird das Vlies natürlich schön auseinander gezubbelt, damit keine dicken Knubbel in das Kissen kommen:
 

 
 
(Ich habe das Glück, mit einem Polsterer befreundet zu sein. Von ihm kann ich immer Reste von Volumenvlies bekommen. In seiner Werkstatt werden die sonst als Abfall entsorgt.)
 
Nun kommt der zugegebenermaßen kniffeligste Part, das Zunähen:


 
 
Je nachdem, wie dick Ihr Euer Kissen stopft, kann einem das Ganze schon mal unter dem Nähfüßchen wegflutschen. Aber glaubt mir: Übung macht auch hier den Meister!
 
Eh voila:
 
Jetzt muß nur noch das Dicke in das Dünne...
 
 
 
 
.... und schon ist Euer Kissen fertig!
 
 
 
 
(Dieses Kissen ist übrigens für die geigenspielende Lieblingstochter, genäht aus der kaputt geliebten Lieblingschillhose, die Stickdatei ist von hier.)
 
Auf die gleiche Weise habe ich noch dieses Kissen gefüllt:







Und jetzt stelle ich das Ganze noch beim creadienstag und bei meertje vor, gönn mir eine Tasse Kaffee, geh 2 Stündchen arbeiten, und heute nachmittag ist es dann hoffentlich warm genug für die Gartenarbeit. Die Sonne scheint zumindest schon mal. Und heute abend schau mal, was Ihr heute so gemacht habt.
 
Liebe Grüße
 
Claudia

Dienstag, 18. März 2014

Ich kann's noch!

Zuletzt habe ich diese Dinger als Halbwüchsige (oder wie mein Vater zu sagen pflegte: als Halbstarke) Anfang der Siebziger gehäkelt. Damals waren bunte Westen mit den Grannysquares  ( hießen die damals eigentlich auch schon so?) total angesagt.
 
Heutzutage häkel ich sie auch wieder, aber aus anderem Grund.
 
 
 


 
Vor Weihnachten habe ich mit der Lieblingstochter einen ganz wunderbaren Film gesehen:
Eine zauberhafte Nanny!
 
Während ich ganz hingerissen war von den Patchworkdecken, die einige der Kinder in dem Film als Bettdecke hatten, war die Tochter total hin und weg von einer Decke aus Granny-Squares.
 
Dann kam der Wink mit dem Zaunpfahl: "Oahh, so eine hätte ich auch gerne mal!!!"
 
Ich: Ohren auf Durchzug und Film weitergeguckt.
 
Zwischen Weihnachten und Neujahr haben der Lieblingsmann und ich 3 Tage lang (!) den Keller ausgemistet.
 
Und da kam mir ein Karton mit Wollresten in die Quere. So viele verschiedene Reste, dass man daraus eigentlich nichts mehr machen konnte;
 
- außer Grannysquares.
 
Nun steht die Kiste hinter der Couch im Wohnzimmer und immer wenn ich Lust habe, entstehen wieder ein paar. Und heute vernähe ich Fäden. Weil, DAS hebe ich mir sicher nicht für den Schluß auf! Das mache ich immer zwischendurch! Sonst wird da nie eine Decke draus!
 
Mein Vorsatz: Diese Kiste landet nicht wieder im Keller!
 
Und wenn ich damit ein Kind glücklich machen kann, umso besser!

Und was macht Ihr heute so? Wenn Ihr noch Anregungen braucht, dann guckt doch mal beim creadienstag oder bei meertje nach!
 
Liebe Grüße
 
Claudia
 
 

Montag, 3. März 2014

Clowns am Rosenmontag....

.... oder Mama allein zu Haus.
 
Die Lieblingskinder sind (nach ein paar Jahren Pause wegen akuter Unlust) beim Rosenmontagsumzug - erstmals nur mit ihren Freunden und nicht mit Mama und Papa.
 
Und die Mama - also ich - ist wie gesagt allein zu Haus.
 
Hach ja, ich hab heut frei, ist ja hier in der Gegend ein richtiger Feiertag, der Rosenmontag.
 
Und so hänge ich ein bißchen meinen Gedanken nach.
 
Ja, jetzt feiern die "Kinder" alleine. Und sie sind viel zu schnell groß geworden.
 
Da passt es doch gut, wenn ich Euch heute mal die hier zeige:
 


 


Das ist, oder besser war die Krabbeldecke meiner Kinder.
 
In Log-cabin Technik genäht: d.h. um ein Quadrat in der Mitte werden Streifen genäht. Die so entstehenden Blöcke werden zu einer Decke zusammengenäht. 
 
Traditionell wird  für das Quadrat in der Mitte roter Stoff genommen. Es symbolisiert das Feuer, den Kamin, den Ofen im Zentrum der Blockhütte (= Log-cabin) Die Streifen stehen somit für die Holzbalken, aus denen die Hütte gebaut wurde.
 
Nach der Krabbelzeit wurde diese Decke noch zum Kuscheln verwendet. Heute liegt sie zusammen gefaltet im Schrank.
 
Aber weil heute eben Karneval ist, zeige ich Euch dieses Schätzchen mit seinen Clowns:
 
 






 
In diesem Sinne: Helau!!! An alle die feiern: Habt eine fröhliche Zeit!!
 
Liebe Grüße
 
Claudia
 

Frühling im Kerzenschein

Die Tage sind zwar schon deutlich länger geworden, aber ich mach mir abends immer noch gern ein Kerzchen an.
 
Tagsüber sieht mein neuer Lichtbeutel aus Leinenstoff so aus:




Abends dann so:







Stickdatei casa di Falcone
 
 
Liebe Grüße und habt eine schöne Woche
 
Claudia