Samstag, 30. März 2013

Frohe Ostern!

Zum Osterfest dachte ich, ich zeig Euch mal unsere Kaninchen.
 
Allerdings taugen sie nicht wirklich als Fotomodell.
 
Sie bleiben einfach nicht stehen:




 
Oder drehen mir nur den Rücken zu:





Aber diese Bilder sind mir dann doch noch gelungen:









Die beiden haben zwar kein bißchen Ähnlichkeit miteinander, aber es sind Geschwister aus einem Wurf.
 
Und so sahen sie vor gut 3 Jahren aus:








Ihr glaubt es nicht, aber ihre Mutter konnte sie nicht normal zur Welt bringen. Und wir hatten damals die Wahl: Einschläfern (während der Wehen) oder Kaiserschnitt. Das heißt, eigentlich hatten wir keine Wahl bei 2 weinenden Kindern.
 
(Kaiserschnitt bei einem Kaninchen! Wir haben damals fast nur Kopfschütteln bei den Erwachsenen in unserem Umfeld geerntet.)
 
Und dann hat die Mutter die Kleinen nicht angenommen. Das hieß: Rotlichtlampe, alle 2 Stunden füttern (Katzenmilchpulver anrühren), anfangs mit Pipette, später mit Fläschchen; nach jeder Mahlzeit das Bäuchlein massieren zwecks der Verdauung, und nach jeder Mahlzeit wiegen, um zu sehen, wieviel sie zu sich genommen haben. Bei 4 Babys (eins starb schon in der ersten Nacht) war das fast ein Vollzeitjob. In dieser Zeit haben unsere Kinder viel im Haushalt gelernt und Aufgaben übernommen, nur damit ich die Zeit für die Kaninchen hatte.
 

 
 
Diese winzigen Zwerge haben mit ihren Pfötchen sogar das Fläschchen festgehalten:





Dann hieß es für die Kleinen Kuscheln unter der Rotlichtlampe:








 

Na in dieses Fell muß man erst mal reinwachsen:










Bald hatten sie Fell, öffneten die Augen und versuchten auch mal Heu zu fressen:



 
Mit dem Speiseplan wurde auch der Bewegungshorizont erweitert:
















 
 
 



Die orangen Pfötchen kommen davon, wenn man beim Essen im Essen steht (geraspelte Möhren)!



 
 
Fläschchen brauchen sie immer noch, aber immer seltener.
 
 
 
 
 
 
 
 
Zwischendurch immer wieder kuscheln und ausruhen:
 
 
 


Im Alter von etwa 4 Wochen sind 2 Kleine dann leider gestorben. Der Tierarzt hatte uns ohnehin keine großen Hoffnungen gemacht, was die Handaufzucht betrifft.
 
Aber diese Zwei hier haben sich bis heute prächtig entwickelt:





Bald gab´s dann auch Auslauf in der Wohnung:





 
( Geht´s hier nach draußen?)



Den Winter mußten sie noch drin bleiben. (Sie wurden im Herbst geboren). Aber seitdem leben sie in unserem Garten und sind dank der Handaufzucht total zutraulich und das schwarz-weiße auch richtig schmusig.
 
 
So, nun hoffe ich, dass der Oster-Hase die Eier nicht im Schnee verstecken muß und wünsche Euch ein frohes Osterfest.
 
Liebe Grüße
 
Claudia

Kommentare:

  1. Ist ja süß! Ganz hinreißend mit den Möhrenpfötchen! Da habt ihr ja alle ganze Arbeit geleistet...

    Und danke für deine Aufzucht-Tipps. Der Tierarzt macht meiner Freundin auch wenig Hoffnung, aber die ersten vier Tage sind schon überstanden und die ganze Familie fiebert mit dem kleinen Tier mit...

    Viele Grüße, Petra

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  2. Liebe Claudia, ich finde es toll, dass ihr Euch für das Leben der Kaninchen entschieden habt. Du schreibst ja, dass es ein Vollzeitjob war - das kann ich mir gut vorstellen. Und nun werdet ihr mit der Zutraulichkeit der kleinen Fellnasen belohnt - einfach klasse! Danke für diesen Einblick!
    Ein schönes Osterfest und ganz liebe Grüße!
    Ulrike

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