Mittwoch, 18. Januar 2012

Meine Nähmaschine und ich....

... wir sind ja schon seit Jahren ganz dicke Freunde. Und wir verstehen uns super, ich behandle sie freundlich und schicke sie ab und an in Kur. Dafür versteht sie (fast) immer, was ich von ihr möchte und tut das dann auch, ohne zu murren.
Jetzt habe ich noch eine Freundin: meine neue Stickmaschine. Seit kurz vor Weihnachten ist sie bei mir. (Ich freu mich riesig darüber und bin auch ganz stolz.) Auch wir verstehen uns schon ganz gut. Beim Händler meines Vertrauens waren wir uns von Anfang an sympathisch. (Ich wollte eigentlich eine andere kaufen.) Fertige Stickdateien sticken, das kriegen wir beide schon prima hin. Mit der mitgelieferten Software kann ich inzwischen diese Stickdateien so anordnen, dass das Stickbild an der richtigen Stelle auf dem Stoff ist. Manch eine von Euch wird mich jetzt vielleicht müde belächeln, aber für mich ist das aus zwei Gründen schon ein riesiger Fortschritt:

1. Computer und alles was damit zusammenhängt, wir werden nie Freunde, nur Zweckgemeinschaften.

2. Ich komme ja eigentlich aus der Patchwork- und Quilterfraktion. Und von daher ist mir diese großzügige Umgang beim Zuschneiden von Stoff ein Graus.

Wie dem auch sei, seit ich meine Stickmaschine habe, verbringe ich mehr Zeit vor dem Computer als mit dem Nähen. Sogar einen eigenen Laptop habe ich mir schon zugelegt, weil der Familien-PC so oft anderweitig besetzt ist. Ich will einfach diese Sticksoftware verstehen und benutzen können. Und deswegen habe ich hier im Blog z.Zt. auch nicht allzuviel zu berichten.

Aber heute möchte ich mal zeigen, was ich gestern abend gemacht habe. Bei smila habe ich diesen total niedlichen osterhasen freebie gefunden.





Mit der Sticksoftware habe ich eine Bordüre angeordnet.



Mein Maschinchen bei der Arbeit. (Zwischendurch ist übrigens mal der Faden gerissen. Ich hab mich zwar geärgert, dafür weiß ich jetzt aber, wie ich Stich für Stich zurück sticken kann, sodass die Maschine ohne sichtbaren Übergang weiterarbeitet.)




Fertig gestickt!




Und das habe ich draus gemacht: ein Osterkörbchen, vielleicht für Eier oder vielleicht ein Primelchen.




Eigentlich mag ich ja Ton in Ton. Aber wenn ich mir mein Körbchen so ansehe, muss ich beim Sticken doch wohl mehr auf Farbkontraste achten. Na ja, wie gesagt, ich übe ja noch.

PS. Mein lieber Mann behauptet immer, das mit dem Computer ist ganz einfach. Der tut exakt das, was man ihm sagt (genau wie Männer). Dann fällt mir immer folgender Witz ein:

Sie bittet ihn, ein Brot einzukaufen. Er ist einverstanden. Sie ergänzt: "Und wenn sie Eier haben, bring sechs Stück mit!" Er kommt mit sechs Broten nach Hause. Als sie fragt, warum antwortet er: "Sie hatten Eier!"

Und weil man Mittwochs ja noch zeigen darf, was man Dienstags gemacht hat, ist dies mein Beitrag zum gestrigen creadienstag. Viele tolle Ideen findet Ihr dort übrigens. Schade nur, dass nicht alle die schöne Idee von Anke und kai anja mit dem Dienstag verstanden haben.

Kommentare:

  1. Finde ich eine sehr schöne Idee mit der Bordüre - und es wird immer besser gehen mit der Software. Aber ja, man sitzt schon ganz schön lange vor dem Computer, kenne ich. Wenn ich halb so viel Zeit mit dem Nähen verbringen würde, hätte ich alle meine Stoffe schon aufgebraucht *lol*

    LG, Kirsten

    P.S. Wieso idee mit dem Dienstag nicht verstanden? Du meinst weil einige auch am Mittwoch posten? *lol*

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  2. Eine schicke Hasenborte! Aber Du hast Recht, Stickmaschinen und ihre Computerprogramme sind echte Zeitfresser, wenn man sich heineinfuchsen will. Ich habe zum Glück einen sehr begabten Mann, der bei so manchem Problemchen helfen kann. Letztlich soll Sticken ja Spaß machen :-))
    Grüße von
    Mara Zeitspieler

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